
Ätherische buddhistische Szene aus dem Reinen Land
Eine sehr detaillierte Beschreibung des westlichen Reinen Landes (Sukhavati) mit goldenem Boden, Lotusteichen und göttlicher Architektur.
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Das Westliche Reine Land des Höchsten Glücks (auch bekannt als Westliches Reines Land, Sukhavati) ist das Buddha-Land des Amitabha Buddha (Buddha des Unendlichen Lebens). Sein zentrales Merkmal ist die Abwesenheit jeglichen Leidens, nur reines Glück – ein starker Kontrast zu unserer Saha-Welt (der Welt des Leidens). Es liegt westlich unserer Welt, eine Entfernung von zehn Billionen Buddha-Ländern (siehe das Amitabha-Sutra für Details). Der Hauptbuddha ist Amitabha Buddha (Unendliches Licht, Unendliches Leben), der unaufhörlich den Dharma predigt; flankiert von Avalokiteshvara Bodhisattva und Mahasthamaprapta Bodhisattva, die gemeinsam als die „Drei Heiligen des Westens“ bekannt sind. Die Umgebung ist mit den sieben Schätzen geschmückt, rein und makellos. Die Erde ist aus Gold, flach, weich, hell und rein, ohne Berge, Flüsse, Schluchten, Dornen oder Felsen. Siebenfach geschmückte Teiche und Wasser mit acht Tugenden: Die Teiche sind mit sieben kostbaren Materialien gefüllt (Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Tridacna-Muschel, rote Perle und Achat). Das Wasser besitzt acht Tugenden: Süße, Kühle, Sanftheit, Leichtigkeit, Klarheit, Duft, Durstlöschung und geistige Erfrischung. Der Teichgrund ist mit goldenem Sand bedeckt, und seine Ufer sind mit siebenfach geschmückten Stufen verziert. Lotusblüten im Teich sind so groß wie Wagenräder und strahlen Licht in Blau, Gelb, Rot und Weiß aus. Architektur: Siebenfach geschmückte Pavillons, Paläste und Hörsäle schweben in der Luft, ihre Größe nach Belieben veränderlich, durchscheinend und kristallin, weit übertreffend die himmlische Sphäre. Juwelenbäume und himmlische Musik: Sieben Baumreihen, sieben Geländerschichten und sieben Netzschichten, alle aus den vier kostbaren Materialien gefertigt. Eine sanfte Brise raschelt in den Bäumen und Netzen und erzeugt subtile Dharma-Klänge, wie Hunderttausende von Musikinstrumenten, die gleichzeitig erklingen und die Zuhörer auf natürliche Weise zur Betrachtung der Drei Juwelen – Buddha, Dharma und Sangha – anleiten. Klima und Regen: Es gibt keinen Unterschied zwischen Hitze und Kälte, keine Unwetter durch Wind und Regen; das Klima ist stets mild und angenehm. Sechsmal täglich und nachts fallen duftende und farbenprächtige Mandala-Blumen vom Himmel. Wunderbare Vögel: Weiße Kraniche, Pfauen, Papageien, Kalavinkas usw. sind Manifestationen des Amitabha Buddha und verkünden mit harmonischen Gesängen den Dharma. Fühlende Wesen: Kein Leid, nur Freude und unermessliche Lebensspanne. Wiedergeburt: Alle Wesen werden aus Lotusblumen im Teich der Sieben Schätze geboren, nicht von Eltern, und sind frei vom Leid der Geburt, des Alters, der Krankheit und des Todes. Erscheinung: Alle besitzen Körper aus reinem Purpurgold, majestätisch und erhaben, ähnlich dem Buddha Amitabha; sie verfügen über fünf übernatürliche Kräfte: göttliches Auge, göttliches Ohr, Telepathie, Wissen um vergangene Leben und übernatürliche, freie und ungehinderte Geschwindigkeit. Lebensspanne: Sie überdauern unzählige Äonen, sind nahezu ewig, ohne die Sorge vor vorzeitigem Tod oder Alterung. Wesen: Alle sind von höchster Tugendhaftigkeit, frei von Gier, Zorn, Unwissenheit, Neid oder Konflikten; mitfühlend, egalitär, weise und rein, stets dem Dharma lauschend. Leben: Nahrung und Kleidung entstehen auf natürliche Weise, ohne dass Arbeit nötig ist; morgens können sie zu zehn Billionen Buddha-Ländern reisen, um Buddhas Opfergaben darzubringen und zur Mahlzeit zurückzukehren. Zeit und Raum: Unendlich und ewig. Zeit: Ohne Tag und Nacht, ohne Jahre und Monate, ewiges Glück; diese Welt erfährt nicht die Evolution von Entstehung, Existenz, Verfall und Leere. Der Raum: Unermesslich und grenzenlos, bietet er doch Platz für alle Wesen in den zehn Himmelsrichtungen, ohne jemals überfüllt zu sein; ein einziges Staubkorn kann dreitausend große Chiliokosmen enthalten.
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